Stehe Gott uns bei, Wenn er sich nicht schon mit Grausen abgewendet hat.

 

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Lass dich nicht erwischen, weiterkriechen, weiterkriechen!

 

Viele kleine Dramen und Tragödien quellen aus allen Ritzen und Löchern. Willst du nicht der Nächste sein? Bist du bereit dein ganzes Leben für einen kurzen Augenblick der Genugtuung zu opfern? Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob diese wenigen Sekunden denn Aufwand wert sind.

Wer auf dem Dach des Glashauses spaziert kann zwar die Aussicht geniessen, muss aber dafür mit dem Tod rechnen. Jedes mal, wenn wir uns für einen Unschuldigen opfern, opfern wir uns für einen Dämon. Beihilfe zu Völkermord lautet die Anklage. Eine Hand drohend gen Himmel gehoben, die andere in der Hose, in dieser Stellung werden Sie uns anklagen und uns unsere Schwächen vorhalten. Der ewige Kreislauf des lauwarmen Lebens. Sie ziehn die Schlinge fester zu, wir ersticken und versuchen dabei zu lachen. Hinrichtungen fallen dem Opfer leichter, wenn es sich einredet, das alles recht sei. Möge meine kleine Seele von dieser Erde verschwinden, denn nicht mal Gott weiss, was für ein Monster Ich im Innersten sein könnte.

Lass dich nicht erwischen, versuche zu fliehen.

Der Hügel voller Zitronenbäume versucht, der Abenddämmerung mithilfe des goldenen Scheines der Früchte zu trotzen. Die Jünger längst verfallener Religionen versuchen dich zu überreden. Folge ihnen nicht, denn die lange Reise würde dich umbringen. Rede nicht mit den Musen, die dich sanft umkreisen und betören. Eine Patt-Situation tut sich auf. Skylla und Charibdis. Links der Tod, rechts der Untergang. Folge nicht den Anderen und höre nicht auf dich selbst. Allerdings darfst du auch nicht stehenbleiben. Wie der Hai musst du ständig in Bewegung sein, sonst stirbst du. Leben, so nennen Sie das Labyrinth aus Sackgassen und demolierten Strassen.

Um die totale Freiheit zu erreichen muss erst die totale Redefreiheit erkämpft werden. Alle Barrieren der Prüderie und Scheinheiligkeit , die von den grauen Gutmenschen aufgestellt wurden, müssen fallen. Der Mensch muss erkennen, dass er fehlbar ist, da er sich selbst und die Menschen rund um ihn nicht als solche akzeptieren darf. Der momentane Sein-Zustand erinnert an Hennen in einem Gehege. Sie haben zwar mehr Freiheiten als ihre Kolleginnen in den Käfigen, doch sind sie auch nicht frei.

So drängt sich unweigerlich die Frage auf, wie viele Regierungen, Gruppierungen und sonstige Zusammenschlüsse noch durch unsere Hand fallen müssen.

7.7.08 22:10
 


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